Arta

In Arta haben wir bisher nur Behördengänge erledigt. Auch heute müssen wir unsere Heiratsurkunde übersetzen lassen und ein Bankkonto eröffnen. Sicherlich wird aber noch genug Zeit bleiben, um in unser Lieblingscafé an der alten Brücke über den Arachthos zu gehen.

Die Kneipen am Flüsschen Arachthos gefallen uns ausnahmslos sehr gut. Die müssen wir demnächst testen und abends einmal dorthin Essen gehen.

Wir verabschieden Jannis und Nicola und fahren noch einmal nach Koronisia.

Neben Flamigos, Kormoranen und  Seidenreihern gibt es hier auch viele Pelikane.

Das ist unser neues Projekt.

Und wir verbringen die Nacht am Strand.

1 Paralia Boukas N 39° 5′ 10,7″ O 20° 39′ 50,5″
2 Ancient Bridge of Arta N 39° 9′ 4,0″ O 20° 58′ 31,9″
3 Paralia Frachtis N 39° 0′ 39,5″ O 20° 55′ 30,7″

Strecke insgesamt: 68 km

Noch ein bisschen Summer-Feeling

Man glaubt es kaum! Es ist November und hier fühlt es sich nach Sommer an.

Das war mal eine Schildkröte.

Die Hunde toben im seichten Wasser herum und haben viel Spaß.

Nach einem ausgiebigen Spaziergang und Nachbarschaftsplausch mit Basti fahren wir noch einmal in die Berge. Auf der Fahrt kommen wir  an Nikopolis vorbei, für das wir uns beim nächsten Mal Zeit nehmen müssen.

Oberhalb von Mythikas liegt das Monument „Dance of Zalongo“. Hier haben sich Frauen mit ihren Kindern auf der Flucht vor Ali Paschas Truppen vom Felsen gestürzt.

Im Hof eines Klosters kann man parken.

Über 420 Stufen geht es hinauf.

Man kann aber auch den kürzesten Weg nehmen.

Die Aussicht ist wunderschön.

Immer wieder gibt es Kletterstellen.

Oben treffen wir Schweizer, die die gleichen Hobbys haben wie wir und auch die gleichen Reisen gemacht haben. Obwohl sie halb so alt sind wie wir, quatschen wir endlos. Und dann machen wir noch einen kurzen Stopp beim antiken Kassope.

Die Stadt wurde 350 v.Chr. gegründet und 15 v.Chr. befahl Kaiser Augustus die Umsiedlung der Bewohner nach Nikopolis.

Auch wenn es eher wie ein Schutthaufen aussieht, das war einmal das kleine Amphitheater.

Anschließend lassen wir den Tag am Meer ausklingen.

1 Paralia Agios Nikolaos N 38° 52′ 39,3″ O 20° 46′ 50,5″
2 Amphitheater Nikopoli N 39° 1′ 24,0″ O 20° 44′ 14,2″
3 Dance of Zalongo N 39° 8′ 54,8″ O 20° 41′ 3,5″
4 Ancient Kassope N 39° 8′ 42,1″ O 20° 40′ 35,1″
5 Paralia Boukas N 39° 5′ 10,7″ O 20° 39′ 50,5″

Strecke insgesamt: 69 km

Zur Inselspitze

Heute wollen wir wieder nur ein kurzes Stück bis zum Ende der Insel Lefkas fahren. Lefkas ist nur 36 km lang. Wer sich fragt, wieso wir trotzdem so viel Strecke fahren, muss wissen, dass die Insel an der Westseite extrem bergig ist und es in engen Haarnadelkurven bergauf und bergab geht. Viele Traumstrände sind hier nur zu Fuß zu erreichen.

Das ist der Strand von Gialos, unserer Meinung nach einer der schönsten Strände von Lefkas. Nach dem Frühstück fahren wir weiter in den Süden.

Wir halten an einem Aussichtspunkt an, aber der Fußweg zum Strand ist uns zu weit.

Porto Katsiki ist unser nächster Halt.

Und dann geht’s zur Spitze der Insel. Wir machen Mittagspause mit Blick auf Kefalonia, Zakinthos und Ittaka. Hier hat sich nach der Legende 500 v. Chr. die Dichterin Sappho aus Liebeskummer von den Felsen gestürzt.

Lefkas ist wirklich wunderschön, aber ein Häuschen für 3 Millionen und noch nicht mal am Strand? Gut! Mit Infinity-Pool! Nein, dann lieber Koronisia. Mal abgesehen davon müssten wir erstmal Sponsoren für ein Haus auf Lefkas finden.

Eigentlich wollten wir hier über Nacht bleiben, aber dann fahren wir doch nach Agios Nikolaos zurück.

Wir fahren durch die Bucht von Vassiliki, wo wir schon einmal die Fähre nach Kefalonia genommen haben.

Am frühen Nachmittag sind wir wieder in Agios Nikolaos.

1 Paralia Gialos N 38° 40′ 2,9″ O 20° 33′ 27,8″
2 Porto Katsiki N 38° 36′ 8,2″ O 20° 32′ 57,6″
3 Cape Lefkatas Lighthouse N 38° 33′ 49,0″ O 20° 32′ 33,2″
4 Paralia Agios Nikolaos N 38° 52′ 39,3″ O 20° 46′ 50,5″

Strecke insgesamt: 97 km

Das Türkisblau von Lefkas

Ohne unser Hundebaby haben wir sehr lange geschlafen. Der Kleine war morgens doch immer sehr früh munter und hoppelte voller Tatendrang durchs Wohnmobil. Da war an Schlaf nicht mehr zu denken.

Der Strand von Gaidaros ist sehr malerisch, von kleinen Felsen umrahmt, nicht ganz einfach zu erreichen und bietet nur wenige Stellplätze für Wohnmobile.

Heute wollen wir noch einmal versuchen Gialos zu finden und dort ausgiebig relaxen. Es ist ja schließlich Sonntag!
Gialos war der Strand, von dem wir mit unserem alten Camper beinahe nicht mehr weggekommen wären. Irgendwie finden wir die Straße nicht mehr ganz sooo gruselig. Vermutlich wurde sie erneuert.
Jetzt sitzen wir faul vor unserem Wohnmobil und genießen das großartige Ambiente.

Ein wirklich toller Tag an einem wunderschönen Ort.

Auch die Hunde haben ihren Spaß in der Brandung.

Nur Mona findet es immer noch beängstigend, wenn das Herrchen plötzlich im Wasser verschwindet.

Dann wächst sie über sich hinaus und traut sich in die Brandung.

Was soll man noch sagen? Schöner kann es nicht sein!

1 Paralia Gaidaros N 38° 45′ 58,1″ O 20° 35′ 45,7″
2 Paralia Gialos N 38° 40′ 2,9″ O 20° 33′ 27,8″

Strecke insgesamt: 22 km

Ausflug nach Lefkas

Es ist Wochenende und wir können in Koronisia nichts weiter erledigen. Deshalb machen wir einen Ausflug nach Lefkas. Hier waren wir schon seit 6 Jahren nicht mehr.

Wir übernachten in Agios Nikolaos. Im Sommer findet man hier keinen Platz mehr, weil die Kitebedingungen hier immer besonders gut sind und selbst zu Beginn der Saison ist hier sehr viel los. Jetzt ist die Bar geschlossen und es ist sehr ruhig und beschaulich. Nach dem obligatorischen Einkauf bei Lidl bleiben wir am Agios Ioannisstrand und bekommen einen Anruf von Sally, ob wir den kleinen Kerl nach Nydri bringen können.

Es wird uns ein bisschen schwer ums Herz, aber wir wissen, dass es das Beste ist. Sally ist total begeistert, fängt an zu weinen, weil eine Freundin, die bald zu Besuch kommt, sich einen Kokoni und das ist unser Spatz gewünscht hat.

So sehen diese Handtaschen-Hunde aus, wenn sie erwachsen sind. Das Haus von Sally liegt sehr schön. Sie kam vor 19 Jahren mit dem Camper und wollte das Leben im Süden genießen und jetzt ist sie Tierschützerin mit Leib und Seele.

Die längliche Insel im Hintergrund gehörte einmal der Familie Onassis und einige Familienmitglieder sind auch hier beigesetzt worden. Bill Gates und Giorgio Armani wollten das Inselchen kaufen, aber angeblich hat es jetzt eine reiche Russin gepachtet.

Dann wollten wir eigentlich nach Gialos, verfahren uns und landen an diesem wunderschönen Strand.

1 Paralia Agios Nikolaos N 38° 52′ 39,3″ O 20° 46′ 50,5″
2 Paralia Agios Ioannis N 38° 50′ 7,2″ O 20° 40′ 40,7″
3 Shelter Nydri N 38° 43′ 16,0″ O 20° 41′ 47,2″
4 Paralia Gaidaros N 38° 45′ 58,1″ O 20° 35′ 45,7″

Strecke insgesamt: 78 km

Heute wird es wieder einmal gemütlich

Wir haben sehr gut geschlafen, weil sich der kleine Zwerg ein bisschen an unseren Rhythmus gewöhnt hat.
In Lefkada haben wir ein gutes Shelter in der Nähe gefunden und schon einmal Kontakt aufgenommen.

Dann schauen wir bei Jannis und Nicola vorbei, besprechen die weitere Vorgehensweise und lassen uns in die technischen Feinheiten der Elektroinstallation und der Sickergrube einweisen.

Sonnenterrasse

Obstplantage im Garten

Bevor wir uns auf den Weg nach Agios Nikolaos machen, trinken wir in der Strandbar noch einen Frappé.

Unser neuer Reisebegleiter ist wenigstens bei der Autofahrt sehr entspannt. Manchmal aber ist er der Überzeugung, dass er ein großer Kampfhund ist und stürzt sich todesmutig auf Tante Mona.

Einfach unbeschreiblich schön! In der Hauptsaison steppt hier der Bär, aber uns gefällt es jetzt wesentlich besser.

1 Paralia Koronisia N 39° 0′ 48,8″ O 20° 54′ 57,8″
2 Paralia Agios Nikolaos N 38° 52′ 39,3″ O 20° 46′ 50,5″

Strecke insgesamt: 79 km

Geschäftstermine in Arta

Wir haben heute Nacht in einem winzigen Hafen bei Arta übernachtet, weil wir zu unserer Anwältin müssen. Uwe geht schon ganz früh zum Leuchtturm.

Wir haben uns an den neuen Mitbewohner gewöhnt, auch wenn er manchmal welpentypisch übermütig ist, haben wir viel Spaß mit ihm.

Die deutsche Anwältin in Arta, die in unserem Sinne entscheidet, hat eine andere Vorgehensweise vorgeschlagen und sicherheitshalber werden wir im Dezember noch einmal hierher fliegen und alles endgültig selbst abwickeln. Jetzt sitzen wir erstmal im Café und lassen alles Revue passieren.

Wir wechseln wieder auf die Strandseite von Koronisia.

1 Yachthafen Kópraina N 39° 2′ 16,6″ O 21° 4′ 31,1″
2 Paralia Koronisia N 39° 0′ 48,8″ O 20° 54′ 57,8″

Strecke insgesamt: 44 km

Neuer Reisebegleiter

Unser Übernachtungsplatz am Kloster Agios Georgios war sehr ruhig, trotzdem wurden wir hin und wieder mal durch unsere neue Reisebegleitung geweckt.

Der kleine Milo hat sehr gut geschlafen und schon am frühen Morgen versucht mit Mona zu kämpfen. Außerdem möchte er zu ihr ins Körbchen.

Der Kleine ist ausgesprochen selbstbewusst und scheint nicht wirklich zu wissen, wie winzig er doch ist.

Die Bucht unterhalb des Stellplatzes ist ausgesprochen malerisch und menschenleer.

Mona hat eine ausgesprochen verlockende Schwanzspitze, in die man von Zeit zu Zeit reinbeißen muss.

Er ist sehr selbstbewusst.

Der stinkende Dreck wird abgewaschen.

Jetzt ist der Kleine noch mal sauber.
Anschließend gehen wir auf einen Frappe in den Hafen von Astakos.

Und dann geht es auf der Küstenstraße nordwärts.

In Mytikas – nicht das gleiche, in dem wir Sanna gefunden haben – machen wir Mittagspause.

Es ist richtig heiß heute, deshalb muss Uwe ein Bad nehmen und der kleine Knirps entdeckt die Welt.

Anschließend geht es weiter zum Ambrakischen Golf kurz vor Arta, weil wir morgen früh dort einen Termin mit der Rechtsanwältin Frau Zorba haben.

1 Paralia Agios Georgios N 38° 31′ 21,1″ O 21° 4′ 2,9″
2 Paralía Palióvarka N 38° 40′ 20,9″ O 20° 58′ 50,3″
3 Yachthafen Kópraina N 39° 2′ 16,6″ O 21° 4′ 31,1″

Strecke insgesamt: 149 km

Wieder ein traumhaft ruhiger Tag, dachten wir!

Wir trödeln vormittags in der Sonne und lesen.

Uwe ist es langweilig, also muss er mal wieder den Kühlschrank ausbauen, der kühlt nicht mehr richtig und brauch ein wenig Zuwendung.

Rudi nimmt ein Bad in der Lagune und die Hunde spielen wunderschön zusammen.

Um 16 Uhr verabschieden wir uns von Julia, Martin und Rudi und kaum haben wir Asphalt unter den Rädern, umfährt Uwe etwas Weißes auf der Landstraße und sieht im Spiegel, dass es sich bewegt. Wir halten an und werden von verzweifeltem Fiepen empfangen. Ein winziger, weißer Hundewelpe! Hätten wir ihn in der Dämmerung auf der Straße gelassen, wäre er sicher überfahren worden. Also packen wir das kleine Häufchen Elend kurzerhand ein. Eine Lösung können wir später noch finden. Wir holen uns Rat bei Tiere in Not und anderen Tierfreunden und hoffen auf eine ruhige Nacht mit einem Baby.

1 Tsimari Beach N 38° 20′ 46,5″ O 21° 6′ 2,9″
2 Paralia Agios Georgios N 38° 31′ 21,1″ O 21° 4′ 2,9″

Strecke insgesamt: 50 km

Wiedersehen mit Kitefreunden

Heute scheint wieder einmal die Sonne, aber es ist kein Wind in Sicht.

Wären wir nach Leucate gefahren, wie letztes Jahr im Herbst, hätten wir auch keinen Wind, aber dafür ergiebigen Starkregen. Da muss man nicht lange überlegen. Dann genießen wir doch lieber den wunderschönen Spätsommer in Griechenland.

Unter dieser riesigen Platane haben wir heute Nacht geschlafen, allerdings braucht man um diese Jahreszeit keine Schattenplätze.

Eine kleine verschlafene Bucht!

Unser Stellplatzstrand!

Wir sehen den Peloponnes von hier aus und haben uns vorgenommen, im nächsten Herbst noch einmal eine Umrundung zu starten.

Wir fahren nach Tsimari um Julia, Martin und Rudi zu treffen.

Tsimari hat endlose Strände und liebe Strandhunde.

Dieser Rüde war vor eineinhalb Jahren noch ein kleiner Welpe, der hier mit seiner Mutter und den Geschwistern aufgewachsen ist. Er ist alleine übrig geblieben, sieht gesund und recht gut genährt aus.

Und dann geht’s auch noch los mit Wind.

Martin und Uwe haben Spaß mit der großen Matte.

Die Anfahrt nach Tsimari schreckt viele Leute ab. Man kann auf den letzten Kilometern wirklich nicht glauben, dass es irgendwo noch einmal schön wird. Man fährt durch eine von Menschen völlig verwahrlost hinterlassene Ruinenlandschaft aus alten Fischerhütten und Müllablagerungen. Viele Leute lassen sich davon abschrecken, aber irgendwann steht man doch am feinsandigen Superstrand.

1 Paralia Riza N 38° 21′ 2,2″ O 21° 42′ 9,3″
2 Tsimari Beach N 38° 20′ 46,5″ O 21° 6′ 2,9″

Strecke insgesamt: 68 km