Sonntagsvergnügen

Erst einmal halten wir es mit unserer erprobten Routine. Es wird gemütlich gefrühstückt und den Latte Macchiato gibt es dann wieder outdoor.

Im Herbst muss ich mir unbedingt auch Strelizien an die Terrasse pflanzen. Immerhin sind es bereits 15⁰.

Wir haben heute jede Menge gearbeitet und morgen werden wir dann erst einmal wieder reisen.

Das ist unser Kaminzimmer, in dem noch eine Schlafcouch fehlt. Vorher sah es so aus.

Und auch das Wohnzimmer wird heute noch fertig.

Auch hier fehlt natürlich noch die Couch.

Möbelaufbau

Heute bauen wir unsere Möbelneuerwerbe zusammen und hängen weiterhin Lampen auf. Mittags geht es dann endlich mal auf einen Frappé in die Hafenkneipe.

An der Lagune gibt es eine neue Rentnerbank.

Das ist der Strand am Hafen, der ungefähr 5 Minuten zu Fuß weg ist.

Man könnte Kiten, aber Uwe ist noch nicht fit.

Hafenkneipe

Hafen

Hier blühen Strelizien.

Ionnina

Juhu!! Heute machen wir einen Ausflug! In die Berge! Dort ist nämlich Ikea. Uns fehlt noch eine gemütliche Couch, die auch ein Gästebett sein könnte. Wie jeden Morgen sitzen wir auf unserer Terrasse in der Sonne und planen den Rest des Tages.

Schon aus der Windschutzscheibe sehen wir das schneebedeckte Pindos-Gebirge. Von Ionnina sind das noch einmal eine Stunde Fahrt, aber die wunderschöne griechische Bergwelt heben wir uns bis September auf. Wir waren hier schon öfter und sind immer wieder begeistert von dieser teilweise unbekannten Seite Griechenlands.

Wer Ikea aus Deutschland kennt, ist hier am Anfang ein bisschen verloren, aber viele nette Menschen helfen uns weiter. Wir haben zwar immer noch keine Couch, aber eine Idee, wie es klappen könnte. Couch und Bett haben wir zwar immer noch nicht, aber viele andere Dinge, die uns noch gefehlt haben, bekommen wir hier. Das skandinavische Design ist hier in Griechenland wirklich nicht gefragt.

Anschließend geht es zur Blautopfquelle.

Letztes Mal war Uwe hier schwimmen, aber diesmal ist ihm auch zu kalt.

Hedwig sieht die Blautopfquelle so:

Auf der Dammstraße nach Koronisia

Erleuchtung

Heute wollen wir erst einmal die gefühlt 100 hässlichen Lampen im Haus austauschen und alle 1000 Dübellöcher zuschmieren. Die Lampen hier im Haus sind an Hässlichkeit kaum zu toppen.

Falls jemand sie schön findet, würden wir sie verschenken. Hahaha! Dafür müssen wir uns erst einmal mit einem Latte macchiato in der Sonne stärken.

Wir haben wieder Hundebesuch. Wir nennen ihn Five, weil es der 5.Hund ist, der zu Besuch kommt.

Wir haben die Lampen vor die Tür gestellt, falls sie jemand möchte.

Neue Lampen haben wir natürlich auch aufgehängt.

Außerdem hat Carmen die Heizung gestrichen. Überhaupt nicht fachmännisch, aber trotzdem eine enorme Verbesserung.

Anschließend machen wir einen Hundespaziergang.

Einkaufstour

Gestern Abend haben wir eine laaaange Liste gemacht, was noch alles fehlt und heute nach dem Frühstück werden wir das alles abarbeiten.

Dann kommt Dimitri vorbei. Da wir noch kein Griechisch können, verständigen wir uns mit Zeichensprache und Google Translate und hoffen mal, dass der Garten nachher noch wieder zu erkennen ist.

Wir sind bei unserer Einkaufstour zwar nicht bei allem fündig geworden, aber die Liste wurde immerhin kürzer. Der griechische Möbelgeschmack ist nicht unbedingt mit unserem Geschmack kompatibel. Skandinavisch schlicht ist hier eher out. Wir haben keine einzige Couch gesehen, die wir uns auch nur annähernd vorstellen konnten und bei den Betten ist es nicht anders. Wir werden unser Glück noch bei Ikea in Ionnina versuchen. Aber diese Woche nicht mehr. Wenigstens haben wir mal einen Tisch und einiges Handwerkszeug.

Und wer wusste eigentlich, dass griechische Hausfrauen anders putzen als Deutsche? Nirgendwo gibt es diese bei uns völlig normalen eckigen Platten, über die man einen Bezug machen muss. Hier gibt es nur runde Wischmops, mit denen ich den Dreck nur hin und her schieben kann.

Griechische Putzmethode

Das gibt es hier nicht.

Nach dem Einkaufsmarathon ist erst einmal Entspannung angesagt.

Wir sind noch lange nicht fertig, aber es wird.

Apropos Dimitri! Er hat ganze Arbeit geleistet. Man kann jetzt überall durch den Garten gehen, ohne durch hüfthohes Gestrüpp laufen zu müssen. Jannis und Nicola haben ihm scheinbar in den letzten Jahren erklärt, welche Pflanzen tabu sind. Wir sind zufrieden und noch einmal einen Schritt weiter.

Und endlich gibt es hier im Haus auch eine Vase.

Arbeitseinsatz

Zuerst haben wir gemütlich auf der Terrasse gefrühstückt.

Die Schwalben beäugen uns ganz neugierig.

Hund Nr.5 bewacht die Fußmatte, damit das Aus- und Einräumen ein bisschen sportlich wird.

Manches Inventar entsorgen wir, anderes wird einer neuen Funktion zugeführt.

Viele Pflanzen müssen kräftig zurück geschnitten werden.
Damit wir in unserem neuen Domizil auch gut schlafen können, waschen wir unser neues Bettzeug.
Der Trocknungsprozess wird von der Fachkraft Mona streng überwacht.

Am Ende des Tages ist das Schlafzimmer mit angrenzender Terrasse schon ganz passabel.

Ankunft in Griechenland

Um 7 Uhr werden wir geweckt und sind schon zwischen Igoumenitsa und Korfu. Am Anfang der Fahrt hat das Schiff geschlingert, aber im Schlaf merkt man das ja nicht, haben wir uns gedacht und uns aufs Ohr gelegt. Und so war es dann auch. Zumindest in unserer Kabine war keiner seekrank.

Nach einem „alten“ Ritual gehen wir nach der Überfahrt in die Bäckerei in Igoumenitsa und frühstücken am Drepano-Beach.

Weil Mina keine langen Fahrten mag, fahren wir zum Mittagessen nach Kerenza-Beach.

Nach dem Kaffee geht es zu Jysk und Lidl und dann in unser neues Haus.

Schon von Weitem sind wir hingerissen von unserem Inselchen. Die Fahrt über die Dammstraße verzaubert uns immer wieder aufs Neue.

Ausblick aus unserem Schlafzimmer

Unser Inventar-Hund Bilbo

Es gibt noch Einiges zu tun, aber wir sind zuversichtlich. Um es mit Angela Merkels Worten zu sagen: Wir schaffen das.

1 Fährhafen Brindisi N 40° 38′ 47,9″ O 17° 57′ 32,6″
2 Fährhafen Igoumenitsa N 39° 29′ 20,4″ O 20° 15′ 26,7″
3 Paralia Kerentza N 39° 13′ 1,7″ O 20° 28′ 57,8″
4 Koronisia N 39° 0′ 43,4″ O 20° 55′ 10,9″

Strecke der Fähre: 235 km (Luftlinie)
Strecke insgesamt: 155km

Zurück nach Athen

Wir haben wunderbar geschlafen und starten nach dem Frühstück in Richtung Athen. Der Himmel ist wieder einmal wolkenlos. Hier macht der Winter wenigstens manchmal eine Pause vom traurigen Einheitsgrau.

Wir halten kurz in Mesolongi an der Lagune.

Wir machen auch noch Fotos von der Brücke bei Patras, überqueren den Rio und fahren am Golf von Korinth entlang. Mittlerweile sind es 16°.

Am Istmos müssen wir noch einmal kurz anhalten, um das Wunderwerk zu bestaunen.

Und dann warten wir.

Es geht pünktlich los und bei klarem Himmel macht es viel Spaß aus dem Fenster zu schauen.

Der Olymp ist schneebedeckt. Da müssen wir auch noch hin.

Man kann den Ohridsee erkennen.

Sonnenuntergang im Flieger

Vertragsabschluss

Wir gehen zum Frühstücken zu unserem Stammcafé an der Platia und immerhin können wir unser Frühstück schon mal auf Griechisch bestellen. War schwierig! Latte Macchiato heißt doch tatsächlich Latte Macchiato. Der Himmel ist wolkenlos, daher ist es kühler als gestern.

Es dauert wieder einmal alles endlos lang. Zuerst zur Piräusbank, die uns Schecks aushändigt, dann zum Finanzamt, um die Grunderwerbssteuer zu zahlen und und und……
Erst gegen 16 Uhr haben wir alles erledigt, incl. Stromanschluss und Gebäudeversicherung mit Erdbebenrisikozuschlag. Zum Abschluss fahren wir zur Brücke und stoßen auf das erfolgreiche Projekt an.

Den griechischen Winter genießen

Wir haben wunderbar geschlafen und nach dem Frühstück bummeln wir durch Arta.

Von der Hotelterrasse aus, kann man ins Amphitheater schauen.

Die Hotelterasse ist zwar wunderschön, aber in dieser Jahreszeit ist es uns dort etwas zu frisch.

Zuerst gehen wir zur Agios Dimitrios Kirche mitten in der Stadt.

Wir schauen nach dem Kirchgang bei der Burg vorbei.

Anschließend geht es zu einem 2.Frühstück zum Platias Ethnikis Antistaseos, was Platz des nationalen Widerstands heißt. Wie man sieht, bemühen wir uns um Integration.

Nach wenigen Augenblicken haben wir wieder einen vierbeinigen Begleiter.

Als nächstes statten wir der Trösterin der Jungfrau Maria von Arta einen Besuch ab. Die Kirche wurde gegen Ende des 13.  Jahrhunderst auf den Resten eine noch älteren Kirche errichtet.

Auf dem Rückweg zu unserem Hotel schauen wir uns das Amphitheater auch noch von der anderen Seite an.

Vorbei an der Parkwächterin geht es zu unserem Auto und nach Koronisia.

Street Art am Parkplatz

Der Weg nach Koronisia verzaubert uns immer wider aufs Neue.

Von der Terasse unseres Neuerwerbs hat man auch im Winter einen schönen Ausblick.

Erst in den Abendstunden, nachdem wir den Schreiner Stavros kennengelernt und ausgiebig mit Nicola und Jannis geredet haben, fahren wir zurück nach Arta. Für heuten Abend wollen wir uns dort ein typisch griechisches Menü gönnen.