Die Sinterterassen

Heute Morgen haben wir die Ballons aus dem Bett bestaunen können.

Vor uns die Kalksinterterassen

Überzuckerte Gipfel in der Ferne

Ein einzelner Ballon schwebt noch am Himmel.

Wir stürzen uns ins Getümmel.

Müsste mal entkalkt werden!

An manchen Stellen bilden sich feine Rillen.

Wirklich toll. Fühlt sich an wie Mehl!

Kalif Storch

Mehl! Mehl!

Fotos für Instagramm

Uwe hat die Ruhe weg.

Wir stehen inmitten von Rapsfeldern

Da oben ist der Startplatz und wir können noch ein paar Gleitschirmflieger sehen.

Abends gibt es noch ein kurzes Gewitter.

Aber dann wird es wieder wunderschön.

1 Pamukkale Travertenleri N 37° 54′ 51,9″ O 29° 7′ 41,1″
2 Traverten Yolu N 37° 55′ 26,8″ O 29° 7′ 25,3″
3 Pamukkale Travertenleri N 37° 54′ 54,0″ O 29° 7′ 57,7″

Strecke insgesamt: 16 km

Die roten Quellen von Karahayit

Eigentlich wollten wir heute zu den wunderschönen weißen Travertinterassen, aber es ist bedeckt.

Aber dafür starten wieder Ballons.

Wesentlich weniger spektakulär als in Kappadokien!

Angeblich sind Ballonfahrten wesentlich günstiger, aber nach unserer Meinung als Beobachter auch weniger beeindruckend.

Auch hier starten die Ballons

Kurz danach haben wir die Wiese wieder für uns allein.

Nachdem sich der zweite angebliche Bauer wegen seines Weizens beschwert, fahren wir zum Einkaufen nach Denizli.

Auf dem Rückweg vom Einkaufen kommen wir am Paragliding Landeplatz vorbei und Uwe beschließt einen Flug zu wagen.

Tolle Aussicht!

Man sieht die weißen Terrassen und dahinter

Die Startplätze sind wirklich immer gigantisch schön.

Ich weiß dann immer aus welchem Grund ich die Fliegerei aufgegeben habe. Ich würde den Landeplatz nicht finden.

Danach geht es nach Karahayit. Hier gibt es rote eisenhaltige Quellen, die auch bei diversen Zipperlein Heilung versprechen.

Das Wasser mit den roten Ablagerungen sieht nicht ganz so appetitlich aus.

Es sind genaue Laborwerte angegeben.

Man muss sich also vermutlich keine Sorgen machen.

Es kommt so heiß aus der Quelle, dass man sich die Finger verbrennt.

Manche Leute behaupten, dass es ungepflegt aussieht, aber vermutlich lässt sich gegen die Farbe nichts machen.

Im Dörfchen können wir noch zuschauen, wie Gözleme nach unseren Wünschen zubereitet werden.

Wir nehmen für 3.60 € so viel davon mit, dass wir sicher noch morgen davon essen müssen.

Gewürze an Ketten! Sieht ja toll aus. Wenn man nur wüsste, was es ist.

Unser Stellplatz mit herrlichem Rundumblick.

Und Nachbarschaftsplausch

1 Pamukkale Sıcak su Kaynakları N 37° 55′ 52,7″ O 29° 7′ 5,0″
2 Dinamit Tepe N 37° 56′ 34,9″ O 29° 8′ 10,9″
3 Kırmızı Su N 37° 58′ 3,2″ O 29° 6′ 10,2″
4 Pamukkale Travertenleri N 37° 54′ 51,9″ O 29° 7′ 41,1″

Strecke insgesamt: 68 km

Salda Gölü und Pamukkale

Wir standen in dieser Nacht nicht in der Einsamkeit und hatten zunächst Zweifel, ob das überhaupt funktioniert. Es kamen zwar hin und wieder Autos vorbei, aber wir haben trotzdem sehr gut geschlafen.

Der Burdur-See liegt zwar auch in den Bergen, ist aber sehr viel offener und nicht ganz so malerisch.

Salda Gölü

Ob so die Malediven aussehen?

Der Sand ist weiß!

Das Wasser hellblau

Den Hunden gefällt es.

Es bilden sich Ablagerungen durch das Magnesium.

Anschließend fahren wir noch einmal eine Stunde weiter bis Pamukkale.

Und eine kleine Privatwanne haben wir auch noch.

Besser geht es wirklich nicht!

Mit mehr als 50° C kommt das Wasser aus dem Boden, im Pool sind es dann erträgliche 40°.

Kann man aber trotzdem nur ganz kurz aushalten.

Stellplatz mit Pool

Sieht aus wie Schnee

Eigentlich sehr schön und einsam, wenn man bedenkt, dass Pamukkale die Touristenattraktion des Landes ist.

1 Burdur Gölü Plaji N 37° 41′ 48,5″ O 30° 11′ 49,7″
2 Salda Gölü N 37° 31′ 10,7″ O 29° 40′ 25,8″
3 Pamukkale Sıcak su Kaynakları N 37° 55′ 52,7″ O 29° 7′ 5,0″

Strecke insgesamt: 164 km

Burdur Gölü

Heute Morgen ist es recht windig.

Bergwelt sieht nicht nach Türkei aus.

Der See ist wunderschön

Unser Stellplatz am Eğirdir-Gölü

Unser Plan ist es über die Berge zum nächsten See zu fahren und als Zwischenstopp die römische Ausgrabungsstätte Sagalassos anzusehen.

Alle Bäume blühen

Viel Arbeit!

Quellheiligtum

Amphitheater für 9000 Zuschauer

Zwischen die alten Steine zwängt sich manchmal auch neues Leben, man beachte das kleine Pflänzchen.

Falten in Stein meißeln? Puh!

Das Orginal des Frieses befindet sich im Museum

Nase leicht angeschlagen

Eigentlich war fast alles komplett zerschlagen, aber die Archäologen haben gepuzzelt.

Ein großartiger Nymphen-Brunnen.

Die Römer wussten, wie man schöne Plätze gestaltet.

Abflussschacht

Alles wunderschön verziert.

Selbst die Decke

Die Ausgrabungsstätte gefällt uns ausgesprochen gut.

Dann geht’s weiter zum nächsten Bergsee.

Aber es ist dort grau in grau.

Ein Paddelverein

Glyzinien

Heute grau in grau

Hier legen wir uns jetzt aufs Ohr, eingezwängt zwischen türkischen Wohnmobilen, die Nähe lieben.

1 Eğirdir Gölü Plaji N 38° 1′ 0,5″ O 30° 48′ 56,0″
2 Sagalassos Antik Kenti N 37° 40′ 32,8″ O 30° 31′ 7,4″
3 Burdur Gölü Plaji N 37° 41′ 48,5″ O 30° 11′ 49,7″

Strecke insgesamt: 135 km

Eğirdir Gölü

Die Sonne scheint und außer dem Quaken der Frösche und dem heulen der Goldschakale hört man absolut nichts.

Der Beyşehir Gölü ist größer als der Bodensee, aber touristisch im Dornröschenschlaf.

Auf den Bergen liegt noch Schnee.

Wir fahren eine Weile am Beyşehir Gölü entlang. Wirklich sehr schön!

Wir müssen immer wieder halten, um die tolle Aussicht zu genießen.

Es gibt auch kleine Inselchen im See

Dann geht’s in die Berge, bis auf 1800 m Höhe mit wunderschönen Aussichten auf schneebedeckte Gipfel.

Kleiner Stausee

Auf dem Belbasi Gecidi, dem Pass auf 1806 Meter.

Dann sehen wir unter uns den smaragtgrünen Eğirdir Gölü liegen.

Am Ufer finden wir einen netten Stellplatz.

Wie angekündigt, zieht sich der Himmel zu.

Aber wir haben ja zum Glück ein Dach über dem Kopf.

1 Beyşehir Belediyesi Karavan Park N 37° 37′ 57,5″ O 31° 34′ 5,1″
2 Belbasi Gecidi N 37° 42′ 59,1″ O 31° 17′ 35,0″
3 Eğirdir Gölü N 37° 52′ 41,2″ O 30° 51′ 21,8″
4 Eğirdir Gölü Plaji N 38° 1′ 0,5″ O 30° 48′ 56,0″

Strecke insgesamt: 145 km

Nach Tarsus

Es fällt uns schwer, diesen wunderschönen Dünenstrand zu verlassen.

Uwe kommt vom Morgengassi zurück

Nach dem Frühstück machen wir noch eine Abschiedsrunde vom Mittelmeer.

Ein besonders schöner Strand

Es gibt hier allerdings viele tote Quallen

Güle, Güle

In einem kleinen Park gelegener Campingplatz

Viele Ausflugslokale

Direkt daneben ist ein Rinnsal, das sich Wasserfall nennt.

Mit Enten und Gänsen

Altstadt

Ehemalige Kirche

Dann ein Minarett daneben gebaut und fertig ist die Moschee.

1 Kum Mahallesi Plajı N 36° 18′ 6,5″ O 33° 55′ 9,5″
2 Kamp Kurallari N 36° 55′ 59,6″ O 34° 53′ 45,8″

Strecke insgesamt: 134 km

Silifke – Männer, die in die Ferne starren

Morgensonne

Ein hübscher Picknickplatz am Meer

Hier mündet ein kleines Flüsschen ins Meer

Gestern Abend haben noch ein paar Jugendliche gepicknickt, aber es war sehr ruhig und friedlich.

Anschließend geht es weiter, weil Uwe heute Paragliden möchte.

Er lernt total nette Paraglider kennen, die hier im AKW arbeiten und Uwe unter ihre Fittiche nehmen.

Carmen bewacht mit den Hunden die Landewiese

Aber Uwe sitzt eigentlich nur auf dem Berg und wartet auf bessere Zeiten.

In Silifke hätte er heute Kiten können, aber stattdessen hat er lieber auf dem Berg gesessen.

Endlose Strände

Toller Dünenstrand

Kites am Himmel.

Sonnenuntergang im Meer gibt es hier leider auch nicht.

1 Tekmen Sahil N 36° 6′ 52,9″ O 33° 6′ 46,1″
2 Startplatz Işıklı Silifke N 36° 14′ 48,8″ O 33° 39′ 21,0″
3 Kum Mahallesi Plajı N 36° 18′ 6,5″ O 33° 55′ 9,5″

Strecke insgesamt: 92 km

Kap Anamur

Wir müssen mit Mina zum Tierarzt und Bummeln anschließend durch das antike Anemuria.

Hypokausten

Und wieder einmal Säulen

Das ist das Kap Anamur

Das große öffentliche Bad

Mit toller Aussicht! Die Römer verstanden etwas von Luxus.

Mosaikboden

Und da wir von alten Steinen ja nicht genug bekommen können, geht es im Anschluss noch nach Mamure Kalesi, einer ursprünglich römischen Festung aus dem 3. Jahrhundert nach Christus.

Moschee aus dem 14. Jahrhundert

Unser Stellplatz

1 Kaledran Plajı N 36° 6′ 1,5″ O 32° 33′ 57,9″
2 Kap Anamur N 36° 1′ 6,7″ O 32° 48′ 8,9″
3 Mamure Kalesi N 36° 4′ 52,7″ O 32° 53′ 43,2″
4 Tekmen Sahil N 36° 6′ 52,9″ O 33° 6′ 46,1″

Strecke insgesamt: 85 km

Ins wilde Kilikien

Unser Waldplätzchen war wirklich wunderschön.

Stausee

Antiochia ad Cragum

Stadt aus dem ersten Jahrhundert nach Christus.

Tolle Aussicht

Bananenpalmen

Monas beste Freunde

Landschildkröte

Wunderschöner Torbogen

Nach dem Mittagessen geht es weiter in Richtung Anamur.

Leider ist es abends ein bisschen bewölkt.

1 Alanya Uğurlu Orman Binası N 36° 33′ 46,3″ O 32° 10′ 42,4″
2 Antiochia ad Cragum N 36° 9′ 15,3″ O 32° 25′ 37,1″
3 Kral Koyu N 36° 9′ 18,0″ O 32° 25′ 1,1″
4 Kaledran Plajı N 36° 6′ 1,5″ O 32° 33′ 57,9″

Strecke insgesamt: 101 km

Wie schaffen wir es keine Jeep-Safari zu sehen?

Die Auswirkungen des Massentourismus an der Küste sind bis ins Hinterland zu spüren. Nachts nicht! Aber tagsüber gibt es überall Jeep-Safaris in die „Einsamkeit“.

Am Ufer des Manavgat

Praktisch! So ein Hundeschwänzchen zum Zudecken!

Schon morgens ist es sommerlich warm.

Schöne Aussicht auf den Gestalten Fluss

Alte Karavanserei Alara Han

Wurde als Museum gestaltet.

Die Alara ist wild und aufgewühlt.

Man könnte noch zu einer Burg wandern, aber das sieht beschwerlich aus.

Wir fahren weiter in Richtung Alanya, Ressort an Ressort!

Im Dim-Tal wird es nicht besser.

Wir verkrümeln uns ans Forsthaus.

Um zur Tagesfrage zurück zu kehren: Ja, uns ist eben eine Jeepsafari entgegen gekommen.

1 Manavgat Neri N 36° 53′ 44,9″ O 31° 31′ 46,9″
2 Alara Han N 36° 41′ 32,0″ O 31° 43′ 25,8″
3 Alanya Uğurlu Orman Binası N 36° 33′ 46,3″ O 32° 10′ 42,4″

Strecke insgesamt: 117 km