Granitblöcke im Meer

Leider ist es heute ein bisschen bewölkt. Es ist nicht kalt. Aber die Bilder sehen leider mit grauem Himmel lange nicht so schön aus.

Das ist sicher eine der beliebtesten Fotomotive der Nordbretagne: La Maison du Gouffre auf der Halbinsel von Plougrescant.

Wir verschieben unsere Wanderung auf dem Zöllnerpfad und kehren zu dem schönen Stellplatz von Treguir zurück.

Und dann sehen wir uns den wirklich sehenswerten Ort an, der in unserem Reiseführer mit keinem Wort erwähnt wird. An der Anzahl der Fotos lässt sich schon erkennen, wie gut es uns gefallen hat.

Auch Kölner konnte man hier treffen.

Treguir ist wirklich sehenswert und lohnt eine längere Besichtigungstour.

Mittelalterliches Dorf Moncontour

Nach dem Frühstück ist wieder Mal eine Besichtigung fällig. Moncontour ist ein mittelalterliches Dorf was angenehm untouristisch ist. Es gibt hier keine Andenkenläden, sondern nur normales Leben.

In diesem Urlaub gedenken wir ziemlich oft dem heiligen Michel.

Miezekatzen haben unsere Hunde im Auge.

Anschließend geht es wieder auf Stellplatzsuche und wir schauen uns zuerst Plage Palus an, eine an sich malerische Bucht, aber für uns zuviel Rummel.

Wir verziehen uns in die Berge und schauen uns das Treiben lieber von oben an. In Bréhec gibt es eine Küstenstraße mit ausgewiesenen Stellplätzen.

Mit Aussicht gefällt uns das Ganze schon viel besser.

Kaum stehen wir auf unserem Übernachtungsplatz und trinken unseren Sundowner, gesellen sich Susanne und Stefan mit einem weiteren Woelcke-Mobil zu uns. Wir haben viele gemeinsame Erfahrungen mit der Firma Woelcke und viel über unsere Reisen zu erzählen.

Nachtrag:
Damals wussten wir nocht nicht, dass wir den Rest der Bretagnereise gemeinsam machen werden und uns bis heute (und hoffentlich noch lange) übers Reisen austauschen.

Wallfahrt

Heute Morgen begrüßt uns ein strahlend blauer Himmel, aber es sind nur 8°! Aber sobald die Sonne ein Stück höher klettert, wird es angenehm warm und wir fahren mit den Rädern zum Mont Saint Michel. Das war eine Superidee. Außerdem waren wir so früh unterwegs, dass sich der unvermeidliche Rummel in Grenzen hielt. Die Hunde bleiben heute im Auto, da wir nicht wissen, wie gut die Strecke mit ihnen zu bewältigen ist. Wir laufen über den Steg zur Stadt unterhalb der Abtei und schlendern durch die Gassen und über den Wehrgang.

Nachdem wir zurück bei den Hundis sind und unsere obligatorische Tasse Kaffee in der Sonne genossen haben, machen wir uns auf den Weg an der Küste entlang. St. Malo liegt auf dem Weg, hat schöne alte Häuser aber leider keinen Platz für uns. Also fahren wir weiter und finden in Saint Cast Le Guildo einen schönen kostenlosen Stellplatz mit Blick auf die Austernbänke.

Alte Mauern

Heute war es bewölkt, daher ist Besichtigung angesagt. In Fougères gibt es eine mittelalterliche Burganlage.

Anschließend fahren wir weiter zu dem Stellplatz beim Mont Saint Michel in Ardevon La Bidonnerie. Wir gönnen uns eine heiße Dusche, weil der Platz für 10€ die Annehmlichkeiten eines Campingplatzes bietet. In der Ferne sieht man sogar den Mont Saint Michel.

Von der Normandie in die Bretagne

Wir sind nun in der Bretagne, leider haben wir in der Normandie keinen weiteren Stellplatz mehr gefunden. Lag wohl daran, dass es heute Nacht zu regnen anfing und wir um 11:00 Uhr immer noch keine Sonne gesehen haben. Also sind wir in Richtung Sonne (Westen) gefahren.

Das ist die Aussicht aus unserer Frontscheibe. Der Ort heißt Gouville-Sur-Mer-Plage und ist wunderschön.

Also verbringen wir den restlichen Tag mit faulenzen, lesen und Strandspaziergängen.

Weiter in südlicher Richtung

Nach morgendlicher Routine starten wir in Richtung Le Havre.

In Saint-Valery-en-Caux kommen wir an einem schönen Haus vorbei:
Das Fachwerkhaus Maison Henri IV am Hafen stammt aus dem Jahr 1540 und beherbergt ein Museum und eine Touristeninformation. Die Fassade ist gut erhalten oder sehr gut restauriert und man kann die Schnitzereien gut sehen.
Angeblich soll der französiche König Henri IV auf einer Reise durch die Region in dem Haus im Jahr 1593 übernachtet haben.

Ein paar Kilometer weiter bei La Poterie-Cap-d’Antifer machen wir wieder Mal eine Klippenwanderung. Anstrengend war der Abstieg zum Strand, noch anstrengender der Aufstieg! Wir hätten hier auch eigentlich einen kostenlosen schönen Stellplatz gehabt, aber dann kam unsere Rosinenpickerei wieder zum Vorschein: wir wollten mehr, äh Meer.

Also sind wir über die Pont de Normandie über die Seine gefahren. Hier gibt es tolle Sandstrände und Kurbäder, aber dafür will man hier natürlich keine Womofahrer mehr. Entweder liegen hier Höhenbegrenzungen oder die winzigen Womoplätze sind voll oder sie sind so kurz, dass kein Womo reinpasst und anders parken streng geandet wird. Schließlich landen wir im Hafen von Ouistreham (ja, das ist immer noch Frankreich).

Unser Fazit zur Normandie: Im nördlichen Teil,dort wo die Küste wild und steinig ist, gibt es mittlerweile überall schöne Stellplätze. Im südlichen, sandigen Teil versucht man die Wohnmobile zu verdrängen. Schade!
Morgen wollen wir dann in die Bretagne, evtl. finden wir aber auf dem Weg dorthin als Abschluss doch noch einen schönen Platz in der Normandie.

Kegelrobben

Der Regen hat aufgehört, aber der Wind bläst weiterhin kalt vom Meer. Trotzdem machen wir unseren frühmorgendlichen Strandspaziergang.

Heute wollen wir 160 km bis Saint Valery.
Auf dem Weg sieht man immer wieder Überbleibsel aus dem 2. Weltkrieg. Dieser Bunker hier verschwindet so langsam im Meer.

In Cayeux legen wir eine Pause ein um Kegelrobben zu beobachten.

In Le Tréport sehen wir uns einen Stellplatz an, entschließen uns aber zu unserem ursprünglichen Tagesziel weiter zu fahren.

In Saint-Valery-en-Caux steht man für 6€ am Hafen, ganz unser Geschmack.

Der Stellplatz liegt direkt unterhalb der Steilküste mit Blick aufs Meer.

Kreidefelsen von Wissant

Unser Übernachtungsplatz in Oyeplage war paradiesisch ruhig und nach dem Frühstück geht es auf Entdeckungstour.

Klippenwanderung am Kap Gris-Nez

Am Cap Gris-Nez ist die engste Stelle des Ärmelkanals. Entsprechend stark ist hier der Schiffsverkehr. Im Leuchtturmgebäude sitzen daher Lotsen die das Gewusel regeln. Natürlich sieht man von hier aus auch die Kreidefelsen von Dover.

Wir haben sogar eine ganze Gruppe Kegelrobben bei der Jagd in Strandnähe beobachtet.

Man kann sogar bis zum Cap Blanc-Nez sehen.

Anschließend geht es auf den Übernachtungsplatz Équihen-Plage südlich von Boulogne-sur-Mer. Hier stehen wir auf den Klippen mit Blick aufs Meer. Direkt vor unserer Elsa ist der Startplatz für die Gleitschirmflieger. Fotos gibts erst morgen, da es zurzeit stürmt und regnet. Aus diesem Grund sind auch keine Gleitschirmflieger unterwegs.