Vorletzte Etappe

In unserem wunderschönen Park war es heute Nacht wieder gewohnt ruhig. Man weiß das vorher nie so genau, weil schöne Plätze auch häufig nachts die einheimische Jugend zum Feiern anziehen.

Allerdings regnet es heute Morgen, was beim Fahren allerdings nicht stört, es ist im Sommer eher von Vorteil, weil es dann angenehm kühl bleibt. Wir wollen heute wieder 300 km bis Köln fahren, weil morgen früh die Kinder zu ihrer Fahrradtour von Köln nach Saarbrücken starten und wir Gepäck mitnehmen sollen, damit sie sich danach noch ein bisschen in Saarbrücken erholen können.

Nach der halben Strecke soll Mina wieder eine entspannte Pause bekommen. Wenn der Regen aufhört, wollen wir in der Nähe von Hagen in die Ruhraue fahren.

Schon nach wenigen Kilometern ist der Himmel wieder blau und es wird entgegen unserer Hoffnung wieder warm im Wohnmobil. Wir haben zwar eine Klimaanlage, aber die schafft es eigentlich nie, den doch recht großen Innenraum während der Fahrt angenehm kühl zu halten.

Der Platz in der Nähe der Autobahn ist nicht wirklich toll, aber wir wollen ja nur eine Pause im Schatten einlegen und das kann man hier.

Von hier aus sind es noch 80 km bis Köln-Kalk und dort feier wir erst einmal im Innenhof Wiedersehen mit den Kindern und dem Enkelkind. In Kalk schlafen wir immer an einem ruhigen Geheimplätzchen, das wir hier nicht preisgeben!

Heimreise in Etappen

Heute Nacht war es hier nicht ganz so ruhig, wie wir es gewöhnt sind, weil Jugendliche das Schuljahresende gefeiert haben, aber geschlafen haben wir trotzdem gut.

Das Strandbad ist wirklich sehr schön, daher ist es nicht verwunderlich, dass sich die Jugendlichen gerne hier aufhalten.

Um Mina das Reisen zu erleichtern, fahren wir heute erst einmal durch den Elbtunnel und dann wollen wir eine Pause im Nationalpark Nordheide machen. Hoffentlich gibt es nicht so einen fürchterlichen Stau wie letztes Jahr. Damals haben wir 3 h im Stop-and-Go durch die Hamburger Innenstadt fahren müssen und einmal an einer Unterführung die Surfbretter vom Dach geholt, weil wir sonst nicht durchgepasst hätten.

3 km vor dem Hamburger Elbtunnel ging es leider wieder los. Aber zum Glück war es nicht ganz so schlimm wie letztes Jahr. Immerhin haben wir es nach einer Stunde geschafft und Mina freut sich über den Waldspaziergang mit Herrchen und kann wieder entspannt auf dem Waldboden neben Frauchens Hängematte liegen.

Die restlichen 100 km bis zu unserem Schlafplatz südlich von Bremen schafft sie dann auch noch einigermaßen entspannt. Der kleine Ort Harpstedt hat einen idyllischenn kostenlosen Wohnmobilstellplatz in einem Park mit Seerosenteich. Wir würden wirklich gerne etwas für die Gemeindekasse spenden, so ein wunderschönes, kostenloses Angebot haben wir noch nirgends bekommen.

Der Bürgermeister hat sogar die einheimische Gänsepopulation durch Streifengänsen aus Asien erweitert.

Fazit – Dänemark 2020

Reisezeit

Wir waren noch nie so früh, also Ende Juni, in Dänemark, fanden es aber großartig. Es gab trotz des befürchteten Ansturms durch die Grenzöffnung nur wenige Touristen. Viele deutsche Wohnmobilfahrer sind dieses Mal wohl eher auf den Campingplätzen geblieben, weil im Internet nicht genau zu ersehen war, ob das Herumfahren überhaupt erlaubt ist.

Wir waren deshalb am Anfang auch vorsichtig und sind 4 Nächte auf dem gleichen Platz geblieben (Rekord).

Dann sind wir rumgefahren, haben andere Deutsche und viele Dänen mit Womo gesehen, verboten ist es also nicht.

So früh im Jahr gibt es auch noch nicht so viele nervige Fliegen wie im August und es wird bei Ostwind auch nicht so schwül. Das Wetter war genau so, wie man es sich wünscht, allerdings 2-3 zusätzliche Surftage wären nett gewesen.

Ein weiterer Vorteil unseres Reisetermins ist die Helligkeit rund um Mittsommer. Es wird erst um 12 Uhr so richtig dunkel und schon um 4 Uhr morgens wird es wieder hell.

Sehenswürdigkeiten

Wir waren ja schon sehr oft in Dänemark und haben zu Anfang alle Sehenswürdigkeiten nach Reiseführer abgeklappert. Dieses Mal haben wir nur eine Burg besichtigt und schon auf dem Hinweg Melsungen und Lübeck angesehen. Das war gut so.

Stellplätze

In früheren Jahren haben wir in Dänemark immer nur frei gestanden und hatten kein einziges Mal Probleme. Wir haben die Plätze immer mit Bedacht gewählt und Ansammlungen von Wohnmobilen gemieden. Allerdings gab es da noch keine Stellplatz-App. Die kann natürlich auch von der Polizei genutzt werden, um versteckte Plätze zu finden. Und in dieser App liest man nun gehäuft, dass einzelne versteckte Wohnmobile nachts um 4 geweckt wurden und 125 € bezahlen mussten. In Dänemark ist wohl kein ausdrückliches Verbotsschild notwendig, sondern es ist grundsätzlich verboten die Nacht im Wohnmobil außerhalb von Campingplätzen zu verbringen. Wirklich schade! Uns gefällt das so gut. Zum Glück gibt es, abgesehen von Campingplätzen, genug legale Alternativen. In erster Linie haben wir auf Hafenplätzen übernachtet. Diese Plätze gibt es sprichwörtlich an jeder Ecke, man hat das Wasser vor sich und gute Sanitäranlagen. Dänemark bleibt also weiterhin unser Sommerlieblings-Reiseland.

Zusammenfassung

Wir waren so glücklich, dass wir in diesem schrecklichen Jahr überhaupt verreisen durften, dass uns nichts, also selbst Dauerregen den Spaß hätte verderben können.
Aber zum Glück hatten wir keinen Dauerregen. Wir hatten einen perfekten Sommer-Sonne-Strand-Surf-Radel-Urlaub.

Letzter Strandtag

Unsere Bauernhofübernachtung war großartig, aber jetzt müssen wir noch vom Strand Abschied nehmen. Wir nehmen dieses Mal die Zufahrt in Grønhøj und haben nach wenigen Minuten unseren Strand gefunden. Das Fahren am Strand ist nicht etwa nur geduldet, sondern es handelt sich ganz offiziell um die Landstraße 55.

Um 15 Uhr brechen wir auf zur deutsch-dänischen Grenze nach Aabenraa, wo wir unseren letzten dänischen Abend verbringen wollen. Bis dort sind es ungefähr 300 km. Mehr kann man Mina selbst mit Baldrian nicht zumuten. Sie ist dann nicht ganz so panisch, wie sonst, aber ruhig und ausgeglichen ist anders.

Um 19 Uhr laufen wir in den Hafen von Aabenraa ein, der an der Ostsee liegt.

Auf dem Weg zum Stellplatz haben wir immer wieder Hinweisschilder mit dem Text „Lystbådehavn“ gesehen. Das hat für uns einen erotischen Touch und wir haben das direkt mit Lustbadehafen übersetzt. Leider ist das falsch, es heißt nur Yachthafen. Aber dafür sehen wir aus unserer Frontscheibe dirket auf das Strandbad.

Strandstraße

Als wir das erste Mal davon gehört haben, dass es in Dânemark befahrbare Strände gibt, haben wir eher die Nase gerümpft. Wir konnten uns einfach nicht vorstellen, dass das schön sein kann. Aber seit wir es kennen, lieben wir es. Zwischen Rødhus und Lokken kann man 50 km am Strand entlang fahren und sich ein geeignetes Plätzchen mit viel Abstand suchen.

Unseren letzten Tag hier in Nordjütland verbringen wir mit Lesen beim Rauschen der Wellen.

Man muss aufpassen, dass man sich keinen Sonnenbrand holt, weil man durch das angenehme kühle Lüftchen gar nicht merkt, wie stark die Sonne brennt. Deshalb machen wir abends noch einen Strandspaziergang.

Pferde sind natürlich auch hier und Carmen ist ein bisschen wehmütig, weil sie ihren Traum vom Galopp am Strand immer noch nicht verwirklicht hat.

Auf der Suche nach einem Übernachtungsplätzchen, man darf über Nacht leider nicht am Strand bleiben, entdecken wir ein besonderes Schätzchen auf einem Bauernhof.

Und dieses entzückende Begrüßungskomitee stand staunend vor unserer Elsa.

Cold Hawai / Klitmøller

Also, wenn wir schon Mal hier sind, müssen wir doch versuchen diesem berühmten dänischen Surfspot im dritten Anlauf doch noch etwas Positives abzugewinnen. Gestern hätte man vielleicht etwas von der Großartigkeit dieses Spots erleben können, aber da waren wir ja leider in Flade zum Surfen. Mist!

Zuerst wollen wir uns allerdings noch den Vandet Sø anschauen, den es hier als Ausweichspot für Weicheier gibt. Diesen tollen See müssen wir uns für Überhack merken. Ein tolles Stehrevier mit Süßwasser. Genial!

Klitmøller ist nicht wirklich schön, der Strandsand selbst ist ziemlich dunkelbraun, aber in der Vorsaison und ohne Wind kann man es 1 Tag hier aushalten. Wir hatten ja sonst immer das Problem, keinen Parkplatz zu finden. Das war heute wirklich nicht schwierig. Zuerst gehen wir an den nördlich gelegenen Dünenstrand.

Dann geht es weiter mitten in den Ort. Dort gibt es mittlerweile riesige Tribünen, um den Profis in der Welle zuschauen zu können. Was den Surfern heute so gut gefällt, war für die Fischer früher ein lebensgefährliches Unternehmen. Noch heute zieht man die Boote mit Seilwinden auf den Strand, weil es keinen Hafen gibt.

Und dann geht es vorbei an Klitmøller nach Norden. Wir wollen heute zu den großartigen befahrbaren Stränden in der Jammerbucht. Dänemarkurlaub ohne einmal auf den Strand zu fahren, geht nämlich gar nicht. Aber schon wieder haben wir etwas falsch abgespeichert. Ejstrup ist doch nicht der erste befahrbare Strand. Trotzdem bleiben wir erst einmal hier zum Lesen und picknicken.

Schlafen wollen wir wieder in einem kleinen Hafen in Haverslev am Limfjord. Uns gefallen die Hafenstellplätze außerordentlich gut. So eine Aussicht bietet (fast) kein Campingplatz.

Das ist die Aussicht aus unserem Schlafzimmerfenster.

Heute ist übrigens Sankt Hans-Abend. Alle Dänen sind ganz aufgeregt, prosten den Gästen aus Deutschland zu und packen die Picknickkörbe aus. Das Fest kommt angeblich direkt nach Weihnachten und Silvester. Wir wissen nur, dass es der Vorabend von Mittsommer ist und haben überall gesehen, dass riesige Holzhaufen aufgeschichtet werden.

Die Dänen haben uns erzählt, dass in diesem Jahr alle großen Feste wegen der Corona-Pandemie abgesagt sind und nur kleine lokale Feuer erlaubt sind.

Flade Bouleplatz

Heute ist bereits am frühen Morgen strahlender Sonnenschein und die hartgesottenen Dänen gehen schon vor dem Frühstück schwimmen. Wir brechen auf nach Flade, weil wir auf Surfwind hoffen. Den Stellplatz in Flade haben wir schon vor Jahren, ganz ohne Park4Night entdeckt und daher sind wir dort normalerweise alleine.

Er liegt direkt neben der berühmten Hanklit, dort gibt es seltene Versteinerungen zu finden, weil die Insel vulkanischen Ursprungs ist. Wir haben schon einige Versteinerungen dort gefunden, aber dieses Jahr sind wir ja zum Surfen hier, finden aber natürlich trotzdem wieder etwas. Es liegen gerade hier so viele davon, dass es unmöglich ist, keine zu finden.

In Flade bläst es tatsächlich schon gut, allerdings kommt Carmen hier mit der Wind- Wellenrichtung nicht zurecht und hat Probleme zum Ausgangspunkt zurück zu kommen. Man muss extrem weit rausfahren und das traut sich Carmen nicht. Selbst Uwe ist nur noch als kleines Pünktchen am Horizont zwischen den Windrädern zu sehen.

Zum Lesen muss man sich natürlich im Windschatten verstecken.

Abends verlassen wir dann die Insel wieder über den Vilsund, weil wir dort zu einem weiteren Hafenstellplatz wollen. Am Nordzipfel von Mors, dem Feggesund, gibt es leider noch keine Brücke. Dort muss man eine Fähre nehmen. Das haben wir schon öfter gemacht, aber wegen der unvermeidlichen Wartezeiten ist das keine echte Zeitersparnis. Die beiden Hafenstellplätze an der Vilsundbrücke erscheinen uns zu laut. Daher sehen wir uns den Hafenstellplatz in Thisted noch einmal an, den wir letztes Jahr etwas zu laut fanden. Aber den gibt es wegen einer Riesenbaustelle nicht mehr. Es gibt jetzt einen anderen Platz, der neu ist, aber noch ohne Beschilderung. Der Platz ist direkt am Yachthafen und gefällt uns eigentlich sehr gut, aber wegen der möglichen Polizeikontrolllen sind wir unsicher und klappern den nächsten Platz bei Klitmøler ab.

Der Platz bei dem schönen Bauernhof ist allerdings komplett verlassen und steht zum Verkauf.

Ganz in der Nähe gibt es zum Glück einen zweiten Bauernhof-Campingplatz und hier in der Mitte von nirgendwo können wir endlich bleiben.

Auf die Insel Mors

Um in Dänemark zu Inseln im Limfjord zu kommen, braucht man nicht immer eine Fähre. So ist es auch bei Mors, es gibt von Glyngøre aus eine Brücke über den Sallingsund.

Beim Fotografieren der Brücke entdecken wir diese beiden wohlgenährten Robben.

Auch, wenn sicher der ein oder andere denkt, dass Hafenstellplätze schmuddelig, laut und hässlich sind, der irrt. Zumindest die dänischen Hafenstellplätze sind großartig. Es gibt oft eine chice Sauna mit Blick auf den Fjord, edle Fischrestaurants und der Duft nach Freiheit und Abenteuer, den wir so lieben.

Unter der Sallingsundbrücke auf Mors machen wir noch einmal halt, um nach Glyngøre zurück zu blicken.

Wir fahren auf Morsø zu unserem Lieblingshafen in Ejerslev. Diesen Platz haben wir schon vor Jahren entdeckt und in jedem Dänemarkurlaub legen wir hier einen Waschtag ein. In diesem Jahr brauchen wir das allerdings nicht, wir wollten hier nur warten, ob morgen noch einmal der versprochene Wind kommt. Dann wären wir nämlich schnell bei unserem Lieblingsort Flade Bouleplatz auf der Westseite der Insel.

Diese Jahr ist es uns direkt im Hafen zu eng, aber man kann ja auch am Strand auf einer Wiese stehen.

Uwe schaut schon mal, wie unser nächstes Fortbewegeungsmittel aussehen könnte, den Elsa kommt ja schließlich schon in die Jahre.

Lesen kommt zu Hause immer wieder zu kurz, deshalb müssen wir das hier nachholen.

Wandern

Wir haben in der Marina Handbjerg sehr ruhig geschlafen und sogar die Hunde werden hier verwöhnt, beide bekommen morgens vom Hafenmeister eine Tüte mit Leckerchen. Beim Frühstück können wir durch die Frontscheibe bei einer Segelregatta zusehen, aber für uns ist der Wind zu schwach, gerade einmal 12 Knoten, reicht nicht. Also wollen wir den weiteren Küstenverlauf nördlich von Ejsingholm erkunden und uns in Spøttrup eine mittelalterliche Wasserburg ansehen. Es regnet nicht, trotzdem ist der Himmel bewölkt, also ideales Wanderwetter. Die Dänen sind wirklich zu beneiden, es gibt hier endlos viele Strände, immer gemütlich hergerichtet mit Badesteg und Picknickplätzchen.

Zuerst sehen wir uns Hostrup an und dann geht es zu der kleinen Wasserburg bei Spøttrup. Wie so oft in Dänemark spielen Schauspieler dort Mittelalter, tragen an der Pest verstorbene aus der Burg, kämpfen, kochen und schmieden.

Gut gefallen hat uns auch der mittelalterliche Kräutergarten.

Und anschließend geht es zum Essen an den Strand.

Und Minchen merkt natürlich gleich, dass hier etwas in der Luft liegt.

Und tatsächlich kann Uwe nach dem Essen seinen 15er Kite aufpumpen und hat viel Spaß.

Besser kann ein Urlaubstag nicht sein, auch wenn es mit Sonnenschein sicher noch ein bisschen schöner gewesen wäre.

Zum Schlafen geht es wieder in die nächste Marina nach Glyngøre. Das Übernachten in den Yachthäfen ist wirklich eine gute Idee der Dänen: günstig und alles was man als Wohnmobilfahrer oder Segler so braucht. Der Yachthafen von Glyngøre liegt mitten im Ort, umgeben von Geschäften und Hafenkneipen. Auch nicht schlecht. Uns gefällt es besser als viele Campingplätze, weil wir ja vor allem ein Problem mit Dauercampern haben, die ihren Wohnwagen zu einer Gartenlaube umbauen.

Abreise von Nørre Lyngvig

Gestern Abend haben wir noch lange mit unseren Nachbarn aus Kiel und Franken gequatscht und heute soll es nun weiter in den Norden gehen. Der Himmel ist zum ersten Mal seit unserer Abreise bedeckt. Wir wollen zuerst einmal unsere Brot und Gemüsevorräte aufstocken. Dabei fällt uns auf, dass hier kein Mensch Maske trägt und auch das Abstand halten klappt in Deutschland erheblich besser. Übernachten werden wir in diesem Jahr nur auf offiziellen Plätzen, aber davon gibt es ja fast in jedem Segelhafen einen. Früher haben wir in Dänemark, auch in der Hauptsaison, immer nur frei gestanden, aber diese schöne Zeit ist leider vorbei. Es gibt wohl mittlerweile zu viele Wohnmobilfahrer und wir haben ja selbst oft genug gesehen, dass viele nicht sorgfältig genug mit der Entsorgung ihrer Abwässer sind. Bei einem Blick in unsere Windprognose sehen wir dann, dass die Chance besteht, dass heute Mittag Wind aufkommt. Daher fahren wir an den Limfjord nach Ejsingholm in die Venø Bugt und sehen uns die Lage dort an. Dort haben wir schon tolle Surftage erlebt. Auch heute ist Wind, aber auch Regen. Daher machen wir es uns erst Mal Indoor gemütlich.

Hier gibt es eigentlich keine Übernachtungsverbotsschilder und daher sind wir früher immer hier geblieben, aber wie gesagt, dieses Jahr wollen wir in eine Marina, die 5 km entfernt ist. Der CP hier bietet leider kein Quickstopp an und nur zum Schlafen sind uns 30€ zuviel.

Nach dem Mittagessen haben wir noch etwas Wind zum Kiten und Surfen und zum Schlafen fahren wir in die Marina Handbjerg. Wir waren hier letztes Jahr schon einmal, weil es hier sehr heiß war und zahlreiche Mücken uns gepiesackt haben, haben wir es nur kurz ausgehalten und sind dann weiter gefahren. Heute gefällt es uns besser und wir entdecken eine Sauna und eine Badeinsel.

In den kleinen grauen Häuschen ist die Sauna versteckt und man kann von dort aus direkt zum abkühlen in den Limfjord springen. Aber danach ist uns heute nicht, wir waren ja schon im Wasser.