Aragon

Es gibt keinen Reiseführer für diese Gegend und man konnte nur wenig Informationen, sowohl im Internet, als auch über andere Quellen beziehen. Wir haben uns also vorgestellt, dass es hier extrem einsam ist. Ganz so ist es dann doch nicht, weil die Einheimischen schon wissen, wo die schönsten Ecken sind. Aber Deutsche trifft man hier wirklich selten. Heute wollen wir ein paar schöne Flussbadeplätzchen anschauen, relaxen und evtl. noch einmal einen Klettersteig suchen.

Die Flussbadestellen sind jetzt im Herbst nicht wirklich verlockend, weil es zu wenig Wasser gibt.

Also fahren wir Richtung Fiscal in die Berge zu einem Picknickplatz am Fluss.

Wir sehen uns das Ganze erst einmal von oben an und wagen den Abstieg.

Das ist ganz nach unserem Geschmack.

Über eine schwankende Hängebrücke geht es zu einem Abschnitt des Jakobswegs.

Man kann entlang des Flusses zu einem verlassenen Bergdorf laufen, das von den ehemaligen Bewohnern wieder aufgebaut wird.

Unverfrorene können natürlich auch baden.

Uwe hatte hier so eine Art Gegenstromanlage entdeckt. Man konnte Schwimmen und kam nicht von der Stelle.

Anschließend fahren wir weiter zu dem Stellplatz in Fiscal.

Uwe übt schon mal das Abseilen nach der Wohnmobilerstbesteigung mit kompletter Kletterausrüstung.

1 Ainsa N 42° 25′ 10,2″ O 0° 8′ 3,3″
2 Embalse de Mediano N 42° 21′ 32,1″ O 0° 10′ 45,2″
3 Rio Ara N 42° 27′ 58,9″ W 0° 0′ 1,8″
4 Área Ordesa Pirineos N 42° 29′ 42,0″ W 0° 6′ 58,0″

Kaiserwetter

Morgens werden wir durch strahlend blauen Himmel geweckt.

Es gibt also keine Ausreden, Kletterzeug an und los geht es.

Es gibt hier einen Klettersteig, der an der einen Seite der Staumauer nach unten führt und an der anderen wieder nach oben. Hört sich einfach an, ist aber anstrengend.

Tolle Aussicht ist inbegriffen.

Die Profis geben sich mit diesem Klettersteig erst garnicht ab, sie hängen in der Steilwand.

Nach dem Mittagessen geht es weiter nach Aragnouet in den Tunnel, der nach Spanien führt.

Auf der spanischen Seite machen wir erst einmal ein Picknick oder vielmehr einen Badestopp.

Das Wasser kommt direkt aus den Bergen und ist entsprechend eisig.

Gut abgekühlt fahren wir weiter nach Aínsa in Aragon. Ob man von Glück sprechen soll, dass hier dieses Wochenende ein Jazzfestival stattfindet, wird sich noch zeigen. Der Wohnmobil-Stellplatz verkraftet den Ansturm.

Der Ort ist auf jeden Fall ein Schmuckstück.

 

Von unserem Stellplatz haben wir einen großartigen Blick in die Berge.

1 Lac de Cap de Long N 42° 49′ 8,0″ O 0° 8′ 23,7″
2 Via Ferrata Lac de Cap de Long N 42° 49′ 18,3″ O 0° 8′ 37,3″
3 Rio Cinca N 42° 32′ 39,8″ O 0° 9′ 36,5″
4 Ainsa N 42° 25′ 10,2″ O 0° 8′ 3,3″