Als wir morgens auf der Fähre aufwachen, trauen wir unseren Augen nicht. Wir sind auf der Höhe von Bari, also noch 250 km südlich von Ancona und draußen ist es kühl und regnerisch. Man hat das Gefühl als wäre November. Bereits zu Anfang unserer Reise haben wir uns über das Wetter gewundert und tun es immer noch. Auch auf den kroatischen Inseln ist es ebenfalls grau in grau. Wir waren schon an Ostern und im Herbst in dieser Gegend und hatten immer nur schönes Wetter. Zuhause ist es besser als im sonnigen Süden? Ob das der Klimawandel ist?
Seltsamerweise hellt sich der Himmel auf der Höhe von Split ein bisschen auf. Es ist zwar immer noch grau, aber insgesamt ist es nicht mehr ganz so trist. Wir machen eine Schiffsbesichtigung, obwohl wir schon oft mit der Hellenic Spirit unterwegs waren.





Gegen 14 Uhr sind wir in Ancona. Der Himmel ist jetzt blau und es sind 26 Grad. Dann soll es noch 300 km bis Modena gehen. Früher sind wir ja oft wesentlich größere Tagesetappen gefahren, aber unser Hund Mina hat uns zu Kurzstreckenfahrern gemacht. Obwohl wir sie jetzt gar nicht mehr dabei haben, teilen wir uns die Strecke in kürzere Abschnitte ein und entdecken gerne noch etwas auf der An- oder Abreise. Eigentlich wollten wir uns Padua ansehen, aber bei diesem Wetter ist das keine gute Idee.






Dort oben haben wir letztes Jahr die Zeit bis zur Abfahrt verbracht.
Sanna darf nach der langen Fährüberfahrt immer ein bisschen ans Meer. Sie ist ein sehr geduldiger Hund, der alles mitmacht. Selbst ihre erste Überfahrt vor 11 Jahren, die wirklich schrecklich war, hat sie klaglos hingenommen. Trotzdem wollen wir ihr nicht zuviel zumuten.

So extrem aufgewühlt kennen wir das Meer hier eigentlich nicht. Normalerweise hat es eher etwas von einer Badewanne.
Wir haben uns dann doch entschlossen bis in die Nähe von Piacenza zu fahren. Dann sind wir morgen schneller in den Bergen.
Der kleine Ort heißt Monticelli, ist ganz nett und hat alles was wir brauchen: 1 ruhigen Stellplatz und eine Pizzeria.







1 Paralia Koronisia N 39° 0′ 48,9″ O 20° 54′ 58,1″
Fähre von Igoumenitsa nach Ancona
2 Montecelli d’Ongina N 45° 5′ 26,5″ O 9° 56′ 7,5″

































































































Wanderparkplatz am Voidomatis
Die Wanderung führt durch schattige Wälder.
Man hätte auch eine Rafting Tour machen können.Die Wanderung geht zwar immer am Voidomatis entlang, aber bergauf und bergab auf schmalen Pfaden, wenn es direkt am Ufer zu steil ist.

Das Wasser schillert smaragtgrün.Manche Stellen haben nur wenig Strömung und eignen sich zum Schwimmen.

Unser Ziel war die halb verfallene Kapelle des heiligen Anagiri.
Die Kapelle ist zum Glück offen, denn sie ist wunderschön bemalt.


Nach unserer Mittagspause fahren wir in das wunderschöne Bilderbuch-Dörfchen Papingo.
Alle Häuser haben malerische Schornsteine
Türmchen ohne Funktion
Es gibt hier unzählige Cafés und Restaurants.








Wir waren ganz lecker im Pantheon essen.

Dieses Bergdorf ist einfach nur großartig.
In Papingo kann man ganz zentral übernachten und die örtliche Gastronomie nutzen.

1 Bridge of Papingo N 39° 56′ 41,0″ O 20° 41′ 17,3″















































